Unsere "Kunterbunten" Projekte

in Togo, Indien & Brasilien

ComViva - "Gemeinsam Leben" in Caruaru/Pernambuco, Brasilien
Das Leben auf der Straße ist für viele Kinder und Jugendliche in den brasilianischen Großstädten ein täglicher Überlebenskampf. Die Situation im Nordosten Brasiliens ist durch die Verweigerung der sozialen Rechte von Kindern und Jugendlichen gekennzeichnet:

Kinderarbeit, betteln, sexuelle Gewalt, Drogenkonsum, innerfamiliäre und staatliche Gewalt, soziales Leid, und Inhaftierung der Eltern bestimmen den Alltag vieler Kinder. Den Straßenkindern Sicherheit und eine Zukunft zu geben, ihre Rechte zu verteidigen und die Gesellschaft für ihre Anliegen zu sensibilisieren, ist seit 1989 das Ziel des Centro de Educação Popular Comunidade Viva – COMVIVA / Gemeinschaft Leben - in Caruaru im Nordosten Brasiliens. Insgesamt werden zurzeit etwa 400 Kinder, Jugendliche und ihre Familien in den verschiedenen Projektbereichen betreut.

Im November 2023 erhielt das Projekt eine Ehrung durch den Rat für die Verteidigung der Rechte von Kindern und Jugendlichen – CEDCA/PE – des Bundeslandes Pernambuco.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer zum Comviva-Projekt. Die Webversion folgt in Kürze.                
Schulbauprojekt Gymnasium Mazada, Togo     
2018 bei einem Togobesuch nach Einweihung einer vom Aktionskreis Fröhlichen Kunterbunt, kurz FKB, gebauten Grundschule, wurde von der Diözese Sokodé der Wunsch herangetragen eine Realschule zu bauen.

Nach Ansparung der Mittel und 4 Zuschüsse a. 5000 € vom Land Rheinland-Pfalz konnte das Projekt „Eine Realschule für Mazada" mit 8 Teilprojekten umgesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Projektbericht 2025 zum Mazada Schulbau. Die Webversion folgt in Kürze.                
Indienhilfe Pater Franklin
Die Indienhilfe startete 1973 mit der Idee einer jungen Frau aus Bad Bergzabern, hungernden Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Angestoßen wurde die Indienhilfe vom schrecklichen Elend der Adivasi Kinder in Nagar Haveli, die damals von Pater Franklin Rodrigues 200 km von Bombay betreut wurden. Die Adivasis sind die Ureinwohner Indiens, leben zerstreut in ganz Indien meist am Existenzminimum und gehören keiner Kaste an.

1973 begann die Hilfsaktion mit 20 Patenschaften. Man baute eine Schule, das Josef-Nirwas-Haus,  ein Waisenhaus und Werkstätten, in den Dörfern um Nagar Haveli wurden kleine Dorfschulen errichtet. Die Kinder wurden in Handwerksberufen ausgebildet.

Heute ist Nagar Haveli ein Vorzeigeprojekt der Indienhilfe, an dem deutlich wird, was bewirkt werden kann, wenn gezielte Hilfe zur Selbsthilfe eingesetzt wird.

Das Fröhliche Kunterbunt unterstützt die Indienhilfe Franklin seit 1975.

Unten ein kurzes Dankvideo von Pater Franklin anlässlich des diesjährigen Treffens der Pilar Fathers aus Indien und Unterstützern der Indienhilfe Pater Franklin e.V. in Hagenbach.
Sind die Kinder klein, müssen wir ihnen helfen, Wurzeln zu fassen. Sind sie aber groß geworden, müssen wir ihnen Flügel schenken.
Indische Lebensweisheit